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Am 15.06.09 veranstalteten
wir in Kooperation mit dem Bayerischen Landesfrauenrat eine
Podiumsdiskussion mit dem Titel „Perspektivenwechsel“. Hintergrund der
Veranstaltung ist die neue UN-Rechtskonvention zur Gleichstellung von
Menschen mit Behinderung und deren Auswirkung auf das Leben behinderter
Frauen und Mädchen.
Die
Behindertenrechtskonvention vollzieht den Paradigmenwechsel weg vom
medizinischen Aspekt hin zum menschenrechtlichen Aspekt, also weg auch
vom Fürsorgedenken hin zu einem selbstbestimmten und gleichberechtigten
Leben behinderter Menschen. Ziel der Behindertenrechtskonvention ist es,
die Diskriminierung behinderter Menschen zu unterbinden, die
Chancengleichheit behinderter Menschen zu fördern und die Rechte
behinderter Menschen zu stärken. Insbesondere macht sie auch auf die
doppelte Diskriminierung von Frauen mit Behinderungen aufmerksam.
Eingeladen waren
interessante Rednerinnen wie
Irmgard Badura,
Beauftragte der bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen;
Karin Brich,
ForseA (Forum für selbstbestimmte Assistenz); Elisabeth Fink,
Caritas Schwangerschaftsberatung Regensburg; Dinah Radtke,
ZSL Erlangen (Zentrum für selbstbesimmtes Leben), Vorsitzende des
Frauenkomitees von Disabled Peoples'
International (DPI);
Hildegund Rüger, Präsidentin des
BayLFR (Bayerischer Landesfrauenrat). Ebenfalls anwesend als Rednerin
war Staatsministerin Christine Haderthauer,
Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und
Frauen. Moderiert wurde die Veranstaltung von unserer Schirmherrin
Nina Ruge.
Die einzelnen Beiträge
können als Datei herunter geladen werden.
 Bild
von links nach rechts: Hildegard Rüger, Irmgard Badura, Nina Ruge,
Elisabeth Fink, Karin Brich, Dinah Radtke

nach dem stärkendem Imbiss |