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Hohe Auszeichnung für bayerische Netzwerkfrauen

Am 16. November verlieh die bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Christine Haderthauer, die Bayerische Staatsmedaille für soziale Dienste an 22 Medaillenträger für deren außerordentliches soziales Engagement. Unter den MedaillenträgerInnen waren unter anderem Ute Strittmatter, Leiterin des Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern, und die Schirmherrin der Netzwerkfrauen, Nina Ruge.


Nach der Gründung des Netzwerkes im Jahr 1999 leitet Ute Strittmatter das bayerische Netzwerkbüro seit September 2000. Getreu des Netzwerk-Mottos "Gemeinsam sind wir stark" engagiert sie sich zusammen mit ihrem siebenköpfigen vorwiegend ehrenamtlichen Team für bessere Lebensbedingungen und die Gleichstellung von Frauen und Mädchen mit den unterschiedlichsten Behinderungen und chronischen Erkrankungen. Einerseits setzt sich Ute Strittmatter dafür ein, dass Frauen und Mädchen mit Behinderung genügend Austauschmöglichkeiten haben und sich so gegenseitig mit ihren Erfahrungen unterstützen können. Andererseits ist es ihr wichtig, die Belange von Frauen mit Behinderung, wie zum Beispiel Familie und Kinderwunsch zu enttabuisieren und in Politik und Gesellschaft einfließen zu lassen.

Durch das Engagement von Ute Strittmatter konnte im Jahr 2007, mit der Eröffnung der ersten gynäkologischen Ambulanz für Frauen mit Behinderung in Dachau, ein Meilenstein in der gynäkologischen Versorgung behinderter Frauen gesetzt werden. Dank ihrer offenen Art ist es ihr zudem gelungen, Nina Ruge, Autorin und Fernsehmoderatorin, als Schirmherrin zu gewinnen. Auch die Kolleginnen bedankten sich bei Ute Strittmatter für ihren unermüdlichen Einsatz, durch den das Netzwerk wurde, was es heute ist: Ein starker und erfolgreicher Zusammenschluss von Frauen und Mädchen mit Behinderung.